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Natur-Film: "Die Nordsee – Unser Meer"

 

Film: "Die Nordsee – Unser Meer"

Film: "Die Nordsee – Unser Meer"

Das Wattenmeer Besucherzentrum zeigt am Sonntag, den 10.2.2019, um 15.00 Uhr den beeindruckenden Natur-Film "Die Nordsee – Unser Meer".

Die Nordsee, das größte Meer vor unserer Haustür, hat viele Gesichter: weite Wattlandschaften, hohe Dünen, flache Halligen und schroffe Küsten. Ihre Strände locken zu jeder Jahreszeit nicht nur Urlauber sondern auch zahllose Robben an.

Und unter der kühlen Meeresoberfläche verbirgt sich eine abwechslungsreiche und faszinierende Unterwasserwelt: Ob majestätischer Riesenhai vor der Kreideküste von Dover oder kampflustige Kegelrobben am Strand von Helgoland, ob mächtige Tintenfische an der holländischen Oosterschelde oder der gruselige Grönlandhai in den Fjorden Norwegens – an über 2.000 Drehtagen unter und über Wasser sammelten Expertenteams selten Gefilmtes und bündelten dies zu einem wahrhaft spektakulären Film: Die Nordsee – Unser Meer.

Zwei Jahre lang waren einige der renommiertesten Kameramänner unterwegs, um die einzigartige Vielfalt von Fauna und Flora, die die Nordsee und ihre Küsten zu bieten hat, in beeindruckenden Bildern festzuhalten. Dabei wurden mehr als 60 Drehorte in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schottland, England und den Niederlanden aufgesucht und auf neueste Kameratechnik zurückgegriffen. Daraus resultieren traumhafte Aufnahmen aus dem Helikopter oder hautnaher Kontakt zu Tieren im Wasser, zu Land oder in der Luft.

Als Erzähler konnte Grimme-Preisträger und Tatort-Kommissar Axel Prahl gewonnen werden, der mit seinem unnachahmlichen Timbre und dem ihm typischen trockenen Humor dafür sorgt, dass die atemberaubenden Bilder zum Leben erweckt werden und noch lange in Erinnerung bleiben.

Kommentare und Bewertungen:
KINO & CO:
"Ein atemberaubendes Naturerlebnis"

TV HÖREN UND SEHEN:
"Ein spektakuläres Kinoerlebnis für die große Leinwand. Eine filmische Liebeserklärung an ein Kunstwerk der Schöpfung."

EIN HERZ FÜR TIERE:
"So haben Sie die Nordsee noch nie gesehen."

Um Anmeldung unter Tel.: 04421-910733 oder Kontakt wird gebeten.


"Love is in the air" - Nachtsafari für Verliebte am Valentinstag

  Zwei Schwäne

Am 14. Februar eines jeden Jahres wird der Valentinstag, der sogenannte Tag der Liebenden, gefeiert.

Wer gemeinsam einen schönen und abwechslungsreichen Valentinstag verbringt, wird diesen sicherlich nie vergessen. Gemeinsame, erlebnisreiche Stunden sind oft die beste Geschenkidee.

Wer eine außergewöhnliche Veranstaltung am Valentinstag erleben möchte, kommt am Donnerstag, den 14.02.2019, um 18.30 Uhr mit seiner Partnerin oder seinem Partner zu der "Nachtsafari für Verliebte" ins Wattenmeer Besucherzentrum.

Nach der Begrüßung mit einem Glas Sekt wird im Schein der Taschenlampe die faszinierende Partnersuche bei den Tieren erkundet. Es werden schöne Männchen und unscheinbare Weibchen entdeckt, besondere Balzrituale und tolle Brautgeschenke vorgestellt sowie Rekorde wie die fast 10.000 km lange Wanderung eines weiblichen Buckelwales auf der Suche nach einem Partner aufgezeigt.

Um Anmeldung unter der Telefonnummer 04421-910733 oder Kontakt wird gebeten.


Vortrag "Schmetterlinge im Nordwesten"

  Schmetterling

Am Samstag, den 16.02.2019, bietet der Schmetterlingsexperte Dipl.-Biol. Carsten Heinecke um 17.00 Uhr im Wattenmeer Besucherzentrum einen reich bebilderten Vortrag über Schmetterlinge im Nordwesten an.

Ist diese Region Deutschlands eigentlich als Lebensraum für Schmetterlinge bedeutsam? Was für Schmetterlingsarten leben hier überhaupt? Und machen sich Klimawandel und der allgemeine Artenrückgang auch hier bemerkbar? Carsten Heinecke stellt Tag- und Nachtfalter Westniedersachsens vor und erläutert dabei Fragen zu ihren Lebensräumen und Gefährdungsursachen. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, was man zum Schutz von Schmetterlingen im eigenen Garten tun kann.

Der Referent befasst sich seit 1993 mit Schmetterlingen in Westniedersachsen. Dabei hat er, teils im Rahmen verschiedener NABU-Projekte, vor allem die Moorgebiete und Küstenlebensräume dieser Region erforscht. Auf Spiekeroog erforschte er zum Beispiel die Larvalökologie des Blassstirnigen Flechtenbärchens. 2015 brachte er zusammen mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer das Buch "Schmetterlinge der Ostfriesischen Inseln" heraus.

Der Vortrag findet im Rahmen der Fotoausstellung "Insekten im Nordwesten" statt, die zurzeit in der Dachgalerie zu sehen ist.

Um Anmeldung unter der Telefonnummer 04421-910733 oder Kontakt wird gebeten.


Ausstellung: "Schön, vielfältig und schützenswert"

Insekten im Nordwesten

  Kai Jäkel, Torf-Mosaikjungfer
Foto: Kai Jäkel, Torf-Mosaikjungfer

Sie sind schön, sie sind nützlich - und sie sind extrem gefährdet. Die Rede ist von unseren heimischen Insekten. Ob auf unseren Feldern, Wiesen, Gärten oder Parks, für Bienen, Schmetterlingen & Co. wird der Rückgang Jahr für Jahr immer dramatischer.

Es ist stiller geworden auf den Balkonen mit lecker gedecktem Pflaumenkuchen, den blühenden Bauerngärten mit den nach Nektar suchenden Hummeln oder den langen Rispen des Sommerflieders, die vergeblich nach farbenfrohen Faltern Ausschau halten. Vielfach herrscht ein inzwischen steril steingewordener Baumarktstil ohne Summen und Brummen, ohne Blühflächen, ohne Insekten- und Pflanzenvielfalt und ohne Laubhaufen. Ordnung ist das halbe Leben, gilt immer mehr auch für Deutschlands Gärten.

Es stellt sich somit längst nicht mehr die Frage, ob die Insektenwelt in Schwierigkeiten steckt, sondern vielmehr, ob und wie das Insektensterben überhaupt noch zu stoppen ist.

Sind doch Insekten die Grundlage unseres Ökosystems und machen etwa zwei Drittel allen Lebens auf der Erde aus. Seit Jahrmillionen existieren sie, gehören zur Artenvielfalt zwingend dazu. Sie sind nicht nur wichtige Bestäuber von Pflanzen und Obstplantagen, sondern auch biologische Schädlingsbekämpfer und lebensnotwendige Nahrungsquelle für Vögel und Fische. Je weniger Blütenpflanzen es gibt, umso mehr schrumpft die Nahrungsgrundlage der Insekten. Der Kreis schließt sich mit den heimischen Vögeln, die die Insekten zum Leben und Überleben benötigen.

Da durchgreifende Reaktionen aus Politik, Landwirtschaft aber auch Haus- und Gartenbesitzer immer noch auf sich warten lassen, haben sich die BUND-Kreisgruppen Friesland, Wilhelmshaven und Ammerland sowie der BUND-Regionalverband Ostfriesland entschlossen, mit einem jurierten Fotowettbewerb die Einmaligkeit der bedrohten Insektenvielfalt weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. Herausgekommen sind über 25 beeindruckend schöne Großaufnahmen, die alle von Hobby- oder professionellen Natur- und Tierfotografen aus der Region stammen. Die Fotos stehen als Anreger, wie lebendig und vielfältig es sein kann, wenn im eigenen Garten bereits ein wenige Quadratmeter großes Biotop entsteht, um die Notlage der Insekten ein wenig zu lindern.

Die Ausstellung will zudem Lust machen, bereits jetzt in der winterlichen Jahreszeit, für den Sommer einen insektenfreundlichen Garten oder Balkon zu planen. Insekten, Vögel und das menschliche Augen werden es danken.

Diese Ausstellung wird bis zum 3. März 2019 in der Dachgalerie im Wattenmeer Besucherzentrum für Besucher gezeigt.



Neue Meeressäugerausstellung

 

Neue Walausstellung

Neue Walausstellung

In wundervoller Tiefseeatmosphäre begibt sich der Besucher in eine fast unbekannte Welt. Vom heimischen Schweinswal, der bis in den Jadebusen kommt, geht die Reise bis zu den Giganten der Meere.

Einstieg in die faszinierende Welt der Wale ist der vor Baltrum gestrandete Pottwal. Im 14 m langen Skelett hängen, und das ist weltweit einzigartig, die von Gunther von Hagens plastinierten Organe wie Herz und Lunge.

An interaktiven Stationen werden die großen und kleinen Besucher zum ausprobieren, hören, sehen und interagieren aufgefordert. So können sie alles über die Lebensweise und die Biologie des Pottwals, aber auch über den Walfang und die moderne Walforschung erfahren.

Sie begleiten einen Pottwal im Tauchboot, lauschen der Sprache der Wale und dem Unterwasserlärm und können in einem Spiel versuchen, einen Wal sicher zu den Azoren zu bringen. Spannend sind auch die Berichte der Zeitzeugen von der Strandung und Bergung des Pottwals.

Sehr schön ist der neue Zugang in die Meeressäugerausstellung über eine Brücke direkt vom Südstrand aus. Die Besucher erreichen den ersten Stock des Gebäudes, wo sie von der riesigen Schwanzflosse des abtauchen Pottwals förmlich in die geheimnisvollen Tiefen gezogen wird.

Ausprobieren, anfassen und staunen, nach Herzenslust können Klein und Groß in dem nach neunmonatiger Bauzeit neueröffneten Wattenmeer Besucherzentrum sich die faszinierende Welt des Weltnaturerbes Wattenmeer erschließen.

Nach dem Ausstellungsbesuch lädt die neue Cafeteria zum Verweilen mit Blick auf den Pottwal ein.

 

 

 


Nationalparkzentrum "Das Wattenmeerhaus" in Wilhelmshaven ist jetzt
"UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum"

Mit der Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO im Jahr 2009 ist dem Land Niedersachsen eine besondere Verantwortung für dieses Welterbe übertragen worden. In Cuxhaven und Wilhelmshaven sind daher nun die ersten Weltnaturerbe-Besucherzentren entstanden.

Die UNESCO legt mit der Auszeichnung als Weltnaturerbe nicht nur Wert auf den Erhalt des Wattenmeeres als einzigartiger Naturraum, sondern auch auf die Aufklärung über die Schutzwerte der Welterbestätte. "Anders als bei vielen anderen Schutzgebieten gibt es am Wattenmeer keinen zentralen Eingang, an dem die Besucher empfangen und informiert werden können. Den Besuchern des Weltnaturerbes sollen daher nun zwei Anlaufstellen geboten werden", sagte Minister Sander. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz hat beschlossen, dass die Nationalparkzentren in Wilhelmshaven und Cuxhaven zu Welterbezentren erweitert werden. Sie dürfen sich künftig "UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum" nennen.

Insgesamt hatten sich elf Informationseinrichtungen am niedersächsischen Wattenmeer um den Status eines Welterbezentrums beworben.

Vor allem Gäste von außerhalb sollen sich in den beiden neuen Besucherzentren über die weltweite Einzigartigkeit sowie die Unversehrtheit des Wattenmeeres informieren können. Alle Informationen werden daher in mindestens zwei Sprachen zur Verfügung gestellt. Außerdem werden in den Informationszentren auch Weltnaturerbestätten auf anderen Kontinenten vorgestellt.

Das Informationszentrum in Wilhelmshaven wurde - nach einem Totalumbau - feierlich vom Minister eröffnet.


Zeichentrickfilm: Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis

Wildnis? Weltnaturerbe? Mitten in Europa? Ja! Das Wattenmeer entlang der deutschen, niederländischen und dänischen Nordseeküste ist ein einzigartiges Naturgebiet. Ebenso beliebt wie bei Zugvögeln als Rastplatz ist die Küste bei Nordseetouristen als Erholungsgebiet.

Was das Wattenmeer so besonders macht, warum es als Nationalpark geschützt und als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet ist und wie man es erleben kann, ohne die Natur zu stören, erläutert der neue Zeichentrickfilm "Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis". In gut 4 Minuten und vielen bunten Bildern skizziert der vom WWF im Rahmen des PROWAD Projektes herausgegebene und mit Mitteln des European Regional Development Funds sowie der Bingo Umweltlotterie geförderte Film auf humorvolle Weise Wissenswertes über den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer.


Weltnaturerbe Wattenmeer

Willkommen im Weltnaturerbe Wattenmeer

Die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation, hat das Wattenmeer Ende Juni 2009 in die Liste des Welterbes aufgenommen. Damit steht das Wattenmeer auf einer Stufe mit anderen weltberühmten Naturwundern wie dem Grand Canyon in den USA und dem Great Barrier Reef in Australien, die ebenfalls zum Weltnaturerbe gehören.

Um auf die Weltnaturerbe-Liste der UNESCO zu kommen, muss ein Gebiet sehr besonders sein. Es muss einzigartige Naturwerte besitzen, intakt und durch gute Schutzmassnahmen gesichert sein. Das Wattenmeer hat sich sogar in drei Gesichtspunkten als weltweit einzigartig erwiesen, was seine außergewöhnliche Natur betrifft!

Watt-Landschaften: jung und ursprünglich
Das Wattenmeergebiet ist noch jung. Es ist nach der letzten Eiszeit vor rund 7.000 Jahren entstanden, aber auch heute noch werden Sandplaten und Dünen in vergleichsweise raschem Tempo gebildet und wieder abgebaut. Die Dynamik des Gebietes ist einzigartig. Hier findet man noch Landschaften in allen Entwicklungsstadien. Noch heute kann man mit eigenen Augen sehen und miterleben, wie Landschaften in der Eiszeit entstanden sind.

Wattenmeer-Vielfalt: wunderbar dynamisch
Das Wattenmeer zeigt auf seine eigene Art und Weise, wie Natur, Pflanzen und Tiere sich immer wieder an die täglich wechselnden Bedingungen auf dem Watt anpassen. Dort, wo sich Süßwasser aus Flüssen mit salzigem Meerwasser vermischt und wo Naturkräfte wie Gezeiten, Wind und Ablagerungsprozesse von Sand und Schlick walten, findet man intelligent angepasste Pflanzen und Tiere. Die vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen des Wattenmeers bieten Lebensraum für eine außergewöhnliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren - Lebensraum zum Brüten, Säugen, Aufwachsen, Mausern und Rasten.

Wattenmeer-Leben: einmalig abwechslungsreich
Der Reichtum an Leben im Wattenmeer ist außergewöhnlich. Man findet hier nicht nur viele dauerhafte Bewohner, sondern auch zahreiche Besucher. So nutzen jedes Jahr rund 10 bis 12 Millionen Zugvögel das Wattenmeer. Insgesamt leben hier rund 10.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten, an Land und im Wasser. Eine derartige Vielzahl und Vielfalt wie im Wattenmeer findet man nirgendwo auf der Welt!

Mehr Information: Besuchen Sie die offizielle Website www.waddensea-worldheritage.org/de