Aktuelles

Taschenlampenführung durch die Walausstellung des Wattenmeer Besucherzentrums

  Nachtsafari im Besucherzentrum

Der Besuchermagnet des Wattenmeer Besucherzentrums am Südstrand ist die Walausstellung, mit dem 14 m langen Original-Skelett eines Pottwals, der im Jahr 1994 vor der Insel Baltrum strandete. Weltweit einzigartig ist vor allem die Präsentation der plastinierten Walorgane. Herz, Lunge und Blasloch wurden von Gunther von Hagens ("Körperwelten") präpariert.

Das Besucherzentrum lädt am Sonntag, den 8.12.2019, von 17.00 bis 18.00 Uhr, zu einer Führung der besonderen Art durch die Ausstellung ein.

Große und kleine Besucher erkunden die Walausstellung im Schein ihrer Taschenlampen und begleiten einen Pottwal bei seinem Tauchgang in die dunkle Tiefsee.

Im Lichtkegel können wir seine Beute, Tintenfische, erkennen. Wir lauschen dem Gesang der Wale – und lassen uns überraschen, ob noch andere Wale vorbei schwimmen?

Die Führung ist besonders für Familien geeignet.

Um Anmeldung unter der Telefonnummer 04421-910733 oder Kontakt wird gebeten.


150 Jahre Wilhelmshaven – 150 Jahre im Wandel der Zeit

Alte und neue Ansichten der Stadt in 150 Bildern

 

Seglerheim früher

 

Seglerheim heute

Alte Ansichten der Stadt mit "neuen" Perspektiven, also Fotos der Gegenwart zu vergleichen und in die Geschichte der Stadt einzuordnen - dieser Aufgabe widmet sich die Ausstellung des Freundeskreises Wattenmeerhaus zum Jubiläumsjahr der Stadt mit 150 Bildern.

Beim "Gang durch die Kaiserzeit" werden zahlreichen zeitgenössischen Bildpostkarten - teilweise versehen mit Grußmitteilungen im Originalskript - oder bei Darstellungen aus einem typischen Grußkarten-"Leporello" aus der Zeit Anfang des vorigen Jahrhunderts, die heutigen Ansichten in Form aktueller Fotos gegenüber gestellt.

Wenn auch nicht zur "Keimzelle" Wilhelmshavens gehörig - lohnt doch der Blick vom Turm des ehemaligen Rüstringer und heutigen Wilhelmshavener Rathauses in alle Himmelsrichtungen auf die umliegenden Stadtteile: wiederum im Vergleich 12 Schwarzweiß-Fotografien aus den 1950er Jahren mit ebenso vielen Ansichten aus gleichem Blickwinkel von 2019.

Zwei für die Entwicklung von Stadt und Marine bedeutendste Kirchen dürfen in der Bilderschau "Früher - Heute" nicht fehlen: Die Elisabeth- und Christus-Garnisonkirche sowie die Heppenser Kirche. Letztere, weil sie in den allerersten Aufbaujahren zugleich auch provisorisch als Garnisonkirche für die Marine und ihre Soldaten diente.

Bilder aus der Zeit der Entstehung des Hafens stehen dabei - ohne Gegenüberstellung mit heutiger Perspektive - ebenso für sich, wie im Abschnitt "Trümmer und Flakfeuer" Fotos der Polizei als Eindrücke aus dem Zweiten Weltkrieg nach Bombenangriffen.

Entstanden ist die Ausstellung des Freundeskreises Wattenmeerhaus in Zusammenarbeit mit dem Wilhelmshavener Jens-Peter Dünnhaupt unter Heranziehung von historischem Bildmaterial aus seiner Familie, ergänzt durch Bilder aus dem Stadtarchiv.

Mit einer Reihe von Fotos Wilhelmshavener Bürger zeigt sie darüber hinaus - jeweils ohne historischen Rückblick - die heutige schöne und heitere Seite der Stadt: das freundliche Wilhelmshaven.

Kurz & Knapp:

Ausstellung: 150 Jahre im Wandel der Zeit
Alte und neue Ansichten der Stadt in 150 Bildern
Dauer: Vom 27. Oktober 2019 bis zum 05. Januar 2020
Ort: UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum
Südstrand 110b, 26382 Wilhelmshaven
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr



Neue Meeressäugerausstellung

 

Neue Walausstellung

Neue Walausstellung

In wundervoller Tiefseeatmosphäre begibt sich der Besucher in eine fast unbekannte Welt. Vom heimischen Schweinswal, der bis in den Jadebusen kommt, geht die Reise bis zu den Giganten der Meere.

Einstieg in die faszinierende Welt der Wale ist der vor Baltrum gestrandete Pottwal. Im 14 m langen Skelett hängen, und das ist weltweit einzigartig, die von Gunther von Hagens plastinierten Organe wie Herz und Lunge.

An interaktiven Stationen werden die großen und kleinen Besucher zum ausprobieren, hören, sehen und interagieren aufgefordert. So können sie alles über die Lebensweise und die Biologie des Pottwals, aber auch über den Walfang und die moderne Walforschung erfahren.

Sie begleiten einen Pottwal im Tauchboot, lauschen der Sprache der Wale und dem Unterwasserlärm und können in einem Spiel versuchen, einen Wal sicher zu den Azoren zu bringen. Spannend sind auch die Berichte der Zeitzeugen von der Strandung und Bergung des Pottwals.

Sehr schön ist der neue Zugang in die Meeressäugerausstellung über eine Brücke direkt vom Südstrand aus. Die Besucher erreichen den ersten Stock des Gebäudes, wo sie von der riesigen Schwanzflosse des abtauchen Pottwals förmlich in die geheimnisvollen Tiefen gezogen wird.

Ausprobieren, anfassen und staunen, nach Herzenslust können Klein und Groß in dem nach neunmonatiger Bauzeit neueröffneten Wattenmeer Besucherzentrum sich die faszinierende Welt des Weltnaturerbes Wattenmeer erschließen.

Nach dem Ausstellungsbesuch lädt die neue Cafeteria zum Verweilen mit Blick auf den Pottwal ein.

 

 

 


Nationalparkzentrum "Das Wattenmeerhaus" in Wilhelmshaven ist jetzt
"UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum"

Mit der Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO im Jahr 2009 ist dem Land Niedersachsen eine besondere Verantwortung für dieses Welterbe übertragen worden. In Cuxhaven und Wilhelmshaven sind daher nun die ersten Weltnaturerbe-Besucherzentren entstanden.

Die UNESCO legt mit der Auszeichnung als Weltnaturerbe nicht nur Wert auf den Erhalt des Wattenmeeres als einzigartiger Naturraum, sondern auch auf die Aufklärung über die Schutzwerte der Welterbestätte. "Anders als bei vielen anderen Schutzgebieten gibt es am Wattenmeer keinen zentralen Eingang, an dem die Besucher empfangen und informiert werden können. Den Besuchern des Weltnaturerbes sollen daher nun zwei Anlaufstellen geboten werden", sagte Minister Sander. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz hat beschlossen, dass die Nationalparkzentren in Wilhelmshaven und Cuxhaven zu Welterbezentren erweitert werden. Sie dürfen sich künftig "UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum" nennen.

Insgesamt hatten sich elf Informationseinrichtungen am niedersächsischen Wattenmeer um den Status eines Welterbezentrums beworben.

Vor allem Gäste von außerhalb sollen sich in den beiden neuen Besucherzentren über die weltweite Einzigartigkeit sowie die Unversehrtheit des Wattenmeeres informieren können. Alle Informationen werden daher in mindestens zwei Sprachen zur Verfügung gestellt. Außerdem werden in den Informationszentren auch Weltnaturerbestätten auf anderen Kontinenten vorgestellt.

Das Informationszentrum in Wilhelmshaven wurde - nach einem Totalumbau - feierlich vom Minister eröffnet.


Zeichentrickfilm: Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis

Wildnis? Weltnaturerbe? Mitten in Europa? Ja! Das Wattenmeer entlang der deutschen, niederländischen und dänischen Nordseeküste ist ein einzigartiges Naturgebiet. Ebenso beliebt wie bei Zugvögeln als Rastplatz ist die Küste bei Nordseetouristen als Erholungsgebiet.

Was das Wattenmeer so besonders macht, warum es als Nationalpark geschützt und als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet ist und wie man es erleben kann, ohne die Natur zu stören, erläutert der neue Zeichentrickfilm "Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis". In gut 4 Minuten und vielen bunten Bildern skizziert der vom WWF im Rahmen des PROWAD Projektes herausgegebene und mit Mitteln des European Regional Development Funds sowie der Bingo Umweltlotterie geförderte Film auf humorvolle Weise Wissenswertes über den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer.


Weltnaturerbe Wattenmeer

Willkommen im Weltnaturerbe Wattenmeer

Die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation, hat das Wattenmeer Ende Juni 2009 in die Liste des Welterbes aufgenommen. Damit steht das Wattenmeer auf einer Stufe mit anderen weltberühmten Naturwundern wie dem Grand Canyon in den USA und dem Great Barrier Reef in Australien, die ebenfalls zum Weltnaturerbe gehören.

Um auf die Weltnaturerbe-Liste der UNESCO zu kommen, muss ein Gebiet sehr besonders sein. Es muss einzigartige Naturwerte besitzen, intakt und durch gute Schutzmassnahmen gesichert sein. Das Wattenmeer hat sich sogar in drei Gesichtspunkten als weltweit einzigartig erwiesen, was seine außergewöhnliche Natur betrifft!

Watt-Landschaften: jung und ursprünglich
Das Wattenmeergebiet ist noch jung. Es ist nach der letzten Eiszeit vor rund 7.000 Jahren entstanden, aber auch heute noch werden Sandplaten und Dünen in vergleichsweise raschem Tempo gebildet und wieder abgebaut. Die Dynamik des Gebietes ist einzigartig. Hier findet man noch Landschaften in allen Entwicklungsstadien. Noch heute kann man mit eigenen Augen sehen und miterleben, wie Landschaften in der Eiszeit entstanden sind.

Wattenmeer-Vielfalt: wunderbar dynamisch
Das Wattenmeer zeigt auf seine eigene Art und Weise, wie Natur, Pflanzen und Tiere sich immer wieder an die täglich wechselnden Bedingungen auf dem Watt anpassen. Dort, wo sich Süßwasser aus Flüssen mit salzigem Meerwasser vermischt und wo Naturkräfte wie Gezeiten, Wind und Ablagerungsprozesse von Sand und Schlick walten, findet man intelligent angepasste Pflanzen und Tiere. Die vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen des Wattenmeers bieten Lebensraum für eine außergewöhnliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren - Lebensraum zum Brüten, Säugen, Aufwachsen, Mausern und Rasten.

Wattenmeer-Leben: einmalig abwechslungsreich
Der Reichtum an Leben im Wattenmeer ist außergewöhnlich. Man findet hier nicht nur viele dauerhafte Bewohner, sondern auch zahreiche Besucher. So nutzen jedes Jahr rund 10 bis 12 Millionen Zugvögel das Wattenmeer. Insgesamt leben hier rund 10.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten, an Land und im Wasser. Eine derartige Vielzahl und Vielfalt wie im Wattenmeer findet man nirgendwo auf der Welt!

Mehr Information: Besuchen Sie die offizielle Website www.waddensea-worldheritage.org/de