Aktuelles

Workshop für Kinder: Faszination Bernstein - Das Gold des Meeres

  Bernstein schleifen

Am Dienstag, den 17.9.2019, bietet das Wattenmeer Besucherzentrum am Südstrand, im Rahmen des Ferienprogramms von 15.30 - 17.00 Uhr, einen Bernstein-Workshop für Kinder im Alter von 9-12 Jahren an.

Am Strand von Nord- und Ostsee wird häufig Bernstein gefunden. Als "Gold des Meeres" wurde Bernstein von den Römern bezeichnet und als Schmuck- und Heilstein sehr hoch geschätzt.

In unserem altersgerechten Workshop werden unter fachkundiger Anleitung zunächst die Besonderheiten des Millionen Jahre alte Bernsteins untersucht.

Kann Bernstein als versteinertes Harz schwimmen? Woran erkennt man überhaupt, ob es sich um einen echten Bernstein handelt? Hierzu werden verschiedene Experimente durchgeführt. Unter dem Mikroskop können außerdem eingeschlossene Insekten betrachtet werden.

Der goldfarbene Bernstein inspiriert auch zum Gestalten. Behutsam schleifend und polierend können die Kinder, unter Anleitung, die einmalige Schönheit und Farbenvielfalt eines Bernsteins freilegen. Hierbei entstehen dann ganz einmalige Kettenanhänger, die die Kinder natürlich nach Hause mitnehmen dürfen.

Um Anmeldung unter: Tel.: 04421-910733 oder Kontakt wird gebeten.


Den Wilhelmshaven Sailing-CUP 2019 an Bord der MS "Harle-Kurier" begleiten

  Das Schiff MS "Harle Kurier"

Mit dem Wattenmeer Besucherzentrum können Sie am Samstag, den 28.09.2019, die Traditionssegler beim Wilhelmshaven Sailing-CUP hautnah erleben! Sichern Sie sich einen der noch freien Plätze auf der MS "Harle Kurier" und begleiten die Großsegler, die während der Regatta einen spannenden Wettkampf austragen werden. Sie erleben den Start und die Fahrt um den Cup live mit.

Der Kapitän der "Harle Kurier" sowie Mitarbeiter des Wattenmeer Besucherzentrums unterhalten Sie dabei mit spannenden und humorvollen Geschichten aus dem einzigartigen Lebensraum Wattenmeer sowie Wissenswertem über die Traditionssegler. Bei einem großen Frühstücksbüfett an Bord können Sie sich während der Fahrt stärken.

Die Fahrt startet um 9.30 Uhr an der Flutmole (Wangeroogekai) und endet dort um 14.00 Uhr.

Zu den technischen Daten der MS "Harle Kurier": Ihr Heimathafen ist Carolinensiel. Die Länge des Schiffes beträgt 37 m, die Breite 7,75 m. Die "Harle Kurier" hat einen Tiefgang von 0,97 m. Seit 1987 ist sie im Besitz der Reederei Warrings. In Kooperation mit dem Wattenmeer Besucherzentrum starten in der Saison regelmäßig Nationalpark-Erlebnisfahrten durch den Jadebusen zu den Seehundbänken, Vollmondfahrten, literarische Abendfahrten, Hafenrundfahrten und Fahrten zum Jade-Weser-Port, sowie saisonal auch zum Whale-watching.

Wir bitten um vorherige Anmeldung zur Begleitfahrt unter Tel.: 04421-910730 oder Kontakt.


Vortrag: "Der Riesenkalmar Architeuthis – geheimnisvoller Gigant der Tiefsee"

  Ausstellung Riesenkalmar im Besucherzentrum

Seit Jahrhunderten geistert der Riesenkalmar durch Mythen und Seefahrergeschichten. Lange sah man dieses Tier, früher häufig auch "Riesenkrake" genannt, als Schiffe versenkendes und Menschen fressendes Ungeheuer an. Bis ins Jahr 2012 sah noch nie ein Mensch einen dieser Giganten mit eigenen Augen in seinem natürlichen Lebensraum, den riesigen, nahezu lichtlosen Weiten des Freiwassers der oberen Tiefsee.

Volker Miske, der Leiter des Deutschen Tintenfisch-Archivs, öffnet am Montag, den 30.9.2019, um 19.30 Uhr im Wattenmeer Besucherzentrum am Südstrand, in seinem spannenden und kurzweiligen Vortrag "Der Riesenkalmar – geheimnisvoller Gigant der Tiefsee" ein Fenster in die verborgene Welt dieser Tiere.

So brachte er vor einigen Jahren erstmals einen Riesenkalmar nach Deutschland. Basierend auf reichem Bildmaterial, berichtet er allgemeinverständlich unter anderem, wie und mit welchen Ergebnissen dieses über sechs Meter männliche und ein weibliches Exemplar in Neuseeland untersucht wurden und wie die Präparation erfolgte, trennt Fabeln von Fakten und gibt tiefere Einblicke in das geheimnisvolle Reich der Riesenkalmare.

Die begleitende Ausstellung mit äußerst seltenen, in Flüssigkeit konservierter Riesenkalmar-Originalexponate – unter anderem einen drei Meter langen Tentakel eines rund sieben Meter langen Tiers aus dem Pazifik und einen faustgroßen Kiefer eines 6,5 Meter langen atlantischen Exemplars – kann anschließend in der Ausstellung besichtigt werden.

Wir freuen uns über eine Voranmeldung unter Tel.: 04421-910733 oder Kontakt.


 

Logo Zugvogeltage 2019

Basstölpel auf Helgoland

Auf nach Helgoland, Zugvögel beobachten!

Das Wattenmeer Besucherzentrum bietet anlässlich der 11. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer eine Exkursion nach Helgoland an, vom Mittwoch, den 16.10.2019, Start um 7.45 Uhr, bis zum Donnerstag, den 17.10.2019, Rückkehr ca. 20.30 Uhr

Die kleine Felseninsel Helgoland in der offenen Nordsee ist ein Mekka für Vogelbeobachter. Wir fahren mit Ihnen dort hin, besuchen Helgoland und die Inselstation der Vogelwarte, in der jedes Jahr Tausende von Vögeln beringt werden.

Weitere spannende Erkenntnisse über den Vogelzug auf der Insel wird Elmar Ballstaedt, der ornithologische Stationsleiter Helgoland des Vereins Jordsand e.V. vermitteln. Er begleitet uns über die Insel und auf die Düne.

Natürlich gibt es auch Gelegenheit, selber ornithologische Entdeckungen zu machen und sich in gemütlicher Runde auszutauschen.

Die Kosten für diese 2-tägige Exkursion betragen für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren 269,- Euro (EZ), bzw. 249,- Euro (pro Person im DZ), inkl. Hin- und Rücktransfer mit dem Bus Wilhelmshaven – Fähre Cuxhaven – Helgoland, Übernachtung im Hotel mit Frühstück, Gepäcktransfer, Fähre zur Düne, Kurtaxe und fachlicher Begleitung.

Um Anmeldung unter Tel. 04421 9107-30 oder Kontakt bis zum 01.10.2019 wird gebeten.


Sonderausstellung: Expedition Natur - heimische Wildtiere in Wald, Wiese und Wasser

 

Teich über und unter Wasser

Murmeltier

Wer kennt sie alle noch, die vielen Wildtiere Deutschlands, die auf Feld, Wald und Wiese zuhause sind? Die tagsüber auf Nahrungssuche umherstreifen und nachts im Schutze der Dunkelheit vor ihren Fressfeinden Ruhe suchen? Oder die Nachtaktiven, die den Tag verschlafen und erst in der Dämmerung zum Leben erwachen?

Das Wattenmeer-Besucherzentrum lädt mit seiner beeindruckenden Sommer-Sonderausstellung vom 10. Juli bis zum 6. Oktober 2019 die Besucher zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die heimische Natur- und Tierwelt ein.

  • Wie und wo baut der Biber seine Burgen?
  • Wo sagen sich Fuchs, Hase und Igel gute Nacht?
  • Welche Fische bevölkern unsere Flüsse?
  • Und wie überstehen die Wildtiere die nahrungsarmen Wintermonate?

In mehreren großformatigen Dioramen wird die heimische Tierwelt, die sich inzwischen teilweise bis an die Stadtränder ausgebreitet hat, lebensnah dargestellt. Da wissen Waschbären die Mülleimer als wohlsortierte Speisekammern zu schätzen. Eine Füchsin bringt dem jungen Nachwuchs ein schmackhaftes Federvieh aus dem benachbarten Hühnerstall, während ein hungriger Wolf den Kampf mit einer wehrhaften Hirschkuh aufnimmt. Summende Bienen produzieren leckeren Wildhonig, der später als unwiderstehlicher Nachtisch die Gaumen der Bären versüßt.

Die Natur lebt ihre eigenen Gesetze! Viele Wildtiere und große Raubtiere lassen die Besucher in szenischen Darstellungen über die Vielfalt der heimischen Fauna staunen. Rehe und Hirsche äsen wachsam auf der Waldlichtung, den anschleichenden Luchs auf seinem Beutezug fest im Blick. Begegnen werden Wanderer den scheuen Tieren in der Natur jedoch kaum. Sie leben versteckt und flüchten vor dem Menschen, der sie häufig bejagt. Wolf, Bär und Luchs sind bis heute streng geschützt, sie sind aber Teil unseres Lebensraumes, der einst ausschließlich ihnen gehörte.

Die Ausstellung zeigt die Vielfältigkeit und Schönheit unserer heimischen Tierwelt. Sie schärft den Blick für die Zusammenhänge in unserer Natur und weckt Verständnis und Toleranz gegenüber unseren wilden Mitbewohnern.

Das interaktive "Waldhaus" lädt besonders ein, die Welt der Insekten wie von Marienkäfern und Ameisen näher kennen zu lernen. Mehrere Taststationen mit Fellen von Wildtieren bereichern die Ausstellung.

Neben Ferienprogrammen, regelmäßigen Familienführungen und Workshops für Kinder, gibt es auch ein pädagogisches Begleitprogramm für Kindergärten und Schulen zum Herunterladen:


Fotoausstellung: "Mythos Australien – Australiens vergessene Felsbilder"

Künstlerische und wissenschaftliche Begegnungen
 

Ausstellung "Mythos Australien"

Ausstellung "Mythos Australien"

In der auch heute noch kaum zugänglichen Kimberley-Region im Nordwesten Australiens finden sich an Felsüberhängen Bilder menschlicher Darstellungen in künstlerischer Vollkommenheit. Sie werden nach ihrem Entdecker Joseph Bradshaw benannt und nur wenige Wissenschaftler haben sie bis heute gesehen.

Ursprung und Bedeutung der Felsbilder sind nicht sicher geklärt; Stil und Malweise der Zeichnungen weichen jedenfalls erheblich ab von denen der heute lebenden Aborigines und deren überlieferten Felsbilder. Vielmehr ähneln die über 20.000 Jahre alten Felsmalereien in überraschenden Details denen mancher afrikanischer Felsbilder.

Da außerdem in der Kimberley-Region der sonst nur in Afrika heimische Baobab-Baum wächst, die Samen aber nicht salzwassertolerant sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass vor langer Zeit (evtl. infolge des Toba-Vulkanausbruchs vor gut 70.000 Jahren) Menschen von Ostafrika nach Nordwestaustralien kamen und die Samen mitbrachten, gemeinsam mit ihren künstlerischen Ausdrucksweisen.

Der Wissenschaftler Prof. Dr. Reto Weiler und die Künstlerin Astrid Weiler, beide aus Delmenhorst, haben mehrere Expeditionen in die Kimberley-Region auf der Suche nach Bradshaws unternommen und sich ihnen wissenschaftlich und künstlerisch genähert. Dabei stoßen sie immer wieder auf neue, bislang völlig unbekannte Felsbilder, die auch Gegenstand der Ausstellung im Museum sein werden.

Ergänzt wird die Ausstellung durch Bilder von Prof. Dr. Martin Haase von der Universität Greifswald, welche eine eigenständige Symbolik aus der australischen Landschaft und der gegenwärtigen Kunst der Aborigines entwickeln.

Die Ausstellung entführt in die Mythologie des bis heute faszinierenden Kontinentes und in die Anfänge der menschlichen Kunst. Sie weitet den Blick für unsere Herkunft und damit gleichzeitig für unsere Verantwortung für diesen Planeten.

Bis Ende September 2019 ist diese Ausstelung in der Dachgalerie des Wattenmeer Besucherzentrums im Wilhelmshaven zu sehen.


Sonderausstellung "Der Riesenkalmar Architeuthis – geheimnisvoller Gigant der Tiefsee"

Eine spannende Reise in die Welt des Tiefseebewohners
 

Ausstellung Riesenkalmar im Besucherzentrum

Ausstellung Riesenkalmar im Besucherzentrum

Seit Jahrhunderten geistert der Riesenkalmar durch Mythen und Seefahrergeschichten. Lange sah man dieses Tier, früher häufig als "Riesenkrake" bezeichnet, als Schiffe versenkendes und Menschen fressendes Ungeheuer an. Erst im Jahre 1857 wurde der Riesenkalmar als Architeuthis dux wissenschaftlich beschrieben.

Bis ins Jahr 2012 sah nie ein Mensch einen solchen Giganten mit eigenen Augen in seinem natürlichen Lebensraum, den riesigen, nahezu lichtlosen Weiten des Freiwassers der oberen Tiefsee.

Bis zum 29.09.2019 können Besucher im Wattenmeer Besucherzentrum am Wilhelmshavener Südstrand in der neuen Ausstellung "Der Riesenkalmar Architeuthis – geheimnisvoller Gigant der Tiefsee" eine spannende und anschauliche Entdeckungsreise in die Welt dieser Tiere unternehmen.

Die Besucher erfahren dabei, wo und wie diese Tiefseebewohner leben, wie ihr Körper gebaut ist, wie groß sie werden, wovon sie sich ernähren, welche Anpassungen sie an ihren Lebensraum aufweisen – und ob es wirklich stimmt, dass "Riesenkraken" Schiffe angreifen.

Die Ausstellung zeigt äußerst seltene, in Flüssigkeit konservierte Riesenkalmar-Originalexponate – unter anderem einen drei Meter langen Tentakel eines rund sieben Meter langen Tiers aus dem Pazifik und einen faustgroßen Kiefer eines 6,5 Meter langen atlantischen Exemplars – und ermöglicht dabei ganz nahe Einblicke in den Körperbau dieser gigantischen Meerestiere.

Nur wenige Museen der Welt zeigen Originalexponate von Riesenkalmaren. Deutschlandweit gibt es nur noch zwei vergleichbare Ausstellungen. Diese vom Meereszoologen Dipl.-Biol. Volker Miske, Leiter des Deutschen Tintenfisch-Archivs, geschaffene Exposition ist die aktuellste und inhaltlich umfangreichste Riesenkalmar-Ausstellung Deutschlands.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Neue Meeressäugerausstellung

 

Neue Walausstellung

Neue Walausstellung

In wundervoller Tiefseeatmosphäre begibt sich der Besucher in eine fast unbekannte Welt. Vom heimischen Schweinswal, der bis in den Jadebusen kommt, geht die Reise bis zu den Giganten der Meere.

Einstieg in die faszinierende Welt der Wale ist der vor Baltrum gestrandete Pottwal. Im 14 m langen Skelett hängen, und das ist weltweit einzigartig, die von Gunther von Hagens plastinierten Organe wie Herz und Lunge.

An interaktiven Stationen werden die großen und kleinen Besucher zum ausprobieren, hören, sehen und interagieren aufgefordert. So können sie alles über die Lebensweise und die Biologie des Pottwals, aber auch über den Walfang und die moderne Walforschung erfahren.

Sie begleiten einen Pottwal im Tauchboot, lauschen der Sprache der Wale und dem Unterwasserlärm und können in einem Spiel versuchen, einen Wal sicher zu den Azoren zu bringen. Spannend sind auch die Berichte der Zeitzeugen von der Strandung und Bergung des Pottwals.

Sehr schön ist der neue Zugang in die Meeressäugerausstellung über eine Brücke direkt vom Südstrand aus. Die Besucher erreichen den ersten Stock des Gebäudes, wo sie von der riesigen Schwanzflosse des abtauchen Pottwals förmlich in die geheimnisvollen Tiefen gezogen wird.

Ausprobieren, anfassen und staunen, nach Herzenslust können Klein und Groß in dem nach neunmonatiger Bauzeit neueröffneten Wattenmeer Besucherzentrum sich die faszinierende Welt des Weltnaturerbes Wattenmeer erschließen.

Nach dem Ausstellungsbesuch lädt die neue Cafeteria zum Verweilen mit Blick auf den Pottwal ein.

 

 

 


Nationalparkzentrum "Das Wattenmeerhaus" in Wilhelmshaven ist jetzt
"UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum"

Mit der Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO im Jahr 2009 ist dem Land Niedersachsen eine besondere Verantwortung für dieses Welterbe übertragen worden. In Cuxhaven und Wilhelmshaven sind daher nun die ersten Weltnaturerbe-Besucherzentren entstanden.

Die UNESCO legt mit der Auszeichnung als Weltnaturerbe nicht nur Wert auf den Erhalt des Wattenmeeres als einzigartiger Naturraum, sondern auch auf die Aufklärung über die Schutzwerte der Welterbestätte. "Anders als bei vielen anderen Schutzgebieten gibt es am Wattenmeer keinen zentralen Eingang, an dem die Besucher empfangen und informiert werden können. Den Besuchern des Weltnaturerbes sollen daher nun zwei Anlaufstellen geboten werden", sagte Minister Sander. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz hat beschlossen, dass die Nationalparkzentren in Wilhelmshaven und Cuxhaven zu Welterbezentren erweitert werden. Sie dürfen sich künftig "UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum" nennen.

Insgesamt hatten sich elf Informationseinrichtungen am niedersächsischen Wattenmeer um den Status eines Welterbezentrums beworben.

Vor allem Gäste von außerhalb sollen sich in den beiden neuen Besucherzentren über die weltweite Einzigartigkeit sowie die Unversehrtheit des Wattenmeeres informieren können. Alle Informationen werden daher in mindestens zwei Sprachen zur Verfügung gestellt. Außerdem werden in den Informationszentren auch Weltnaturerbestätten auf anderen Kontinenten vorgestellt.

Das Informationszentrum in Wilhelmshaven wurde - nach einem Totalumbau - feierlich vom Minister eröffnet.


Zeichentrickfilm: Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis

Wildnis? Weltnaturerbe? Mitten in Europa? Ja! Das Wattenmeer entlang der deutschen, niederländischen und dänischen Nordseeküste ist ein einzigartiges Naturgebiet. Ebenso beliebt wie bei Zugvögeln als Rastplatz ist die Küste bei Nordseetouristen als Erholungsgebiet.

Was das Wattenmeer so besonders macht, warum es als Nationalpark geschützt und als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet ist und wie man es erleben kann, ohne die Natur zu stören, erläutert der neue Zeichentrickfilm "Weltnaturerbe Wattenmeer – Ein einmaliges Erlebnis". In gut 4 Minuten und vielen bunten Bildern skizziert der vom WWF im Rahmen des PROWAD Projektes herausgegebene und mit Mitteln des European Regional Development Funds sowie der Bingo Umweltlotterie geförderte Film auf humorvolle Weise Wissenswertes über den Nationalpark und das Weltnaturerbe Wattenmeer.


Weltnaturerbe Wattenmeer

Willkommen im Weltnaturerbe Wattenmeer

Die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation, hat das Wattenmeer Ende Juni 2009 in die Liste des Welterbes aufgenommen. Damit steht das Wattenmeer auf einer Stufe mit anderen weltberühmten Naturwundern wie dem Grand Canyon in den USA und dem Great Barrier Reef in Australien, die ebenfalls zum Weltnaturerbe gehören.

Um auf die Weltnaturerbe-Liste der UNESCO zu kommen, muss ein Gebiet sehr besonders sein. Es muss einzigartige Naturwerte besitzen, intakt und durch gute Schutzmassnahmen gesichert sein. Das Wattenmeer hat sich sogar in drei Gesichtspunkten als weltweit einzigartig erwiesen, was seine außergewöhnliche Natur betrifft!

Watt-Landschaften: jung und ursprünglich
Das Wattenmeergebiet ist noch jung. Es ist nach der letzten Eiszeit vor rund 7.000 Jahren entstanden, aber auch heute noch werden Sandplaten und Dünen in vergleichsweise raschem Tempo gebildet und wieder abgebaut. Die Dynamik des Gebietes ist einzigartig. Hier findet man noch Landschaften in allen Entwicklungsstadien. Noch heute kann man mit eigenen Augen sehen und miterleben, wie Landschaften in der Eiszeit entstanden sind.

Wattenmeer-Vielfalt: wunderbar dynamisch
Das Wattenmeer zeigt auf seine eigene Art und Weise, wie Natur, Pflanzen und Tiere sich immer wieder an die täglich wechselnden Bedingungen auf dem Watt anpassen. Dort, wo sich Süßwasser aus Flüssen mit salzigem Meerwasser vermischt und wo Naturkräfte wie Gezeiten, Wind und Ablagerungsprozesse von Sand und Schlick walten, findet man intelligent angepasste Pflanzen und Tiere. Die vielen unterschiedlichen Erscheinungsformen des Wattenmeers bieten Lebensraum für eine außergewöhnliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren - Lebensraum zum Brüten, Säugen, Aufwachsen, Mausern und Rasten.

Wattenmeer-Leben: einmalig abwechslungsreich
Der Reichtum an Leben im Wattenmeer ist außergewöhnlich. Man findet hier nicht nur viele dauerhafte Bewohner, sondern auch zahreiche Besucher. So nutzen jedes Jahr rund 10 bis 12 Millionen Zugvögel das Wattenmeer. Insgesamt leben hier rund 10.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten, an Land und im Wasser. Eine derartige Vielzahl und Vielfalt wie im Wattenmeer findet man nirgendwo auf der Welt!

Mehr Information: Besuchen Sie die offizielle Website www.waddensea-worldheritage.org/de